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Fast Film

ein Film von Virgil Widrich

ANIMATION | 2003 | Österreich, Luxemburg | 14 min | Farbe | 35mm

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  • Biographie
"Fast Film" ist eine Verfolgungsjagd durch Filmverfolgungsjagden, umgesetzt mit ausgedruckten und papieranimierten Found Footage Einzelbildern von Verfolgungsjagdszenen.Ein Kuß, ein glückliches Paar. Doch plötzlich wird die Frau gekidnappt. Der Mann bricht auf zu ihrer Errettung. Ein Befreiungsdrama voll wilder Verfolgungsjagden setzt an. Es wird uns in das Innere der Erde und in die Zentrale des Bösen führen.

Regie: Virgil WidrichDrehbuch: Virgil WidrichKamera: Martin PutzSchnitt: Virgil WidrichTon: Frédéric Fichefet
Produktion: Bady Minck, Virgil Widrich
Förderungen: gefördert von Filmfund Luxembourg, Filmfonds Wien, BKA-Kunstsektion Wien, ORF Innovationsfonds, Land Salzburg, Stadt Salzburg
Vordergründig erzählt Fast Film eine einfache Geschichte. Der Haken an der Sache: Sämtliche seiner Szenen entstammen 300 verschiedenen Werken der Filmgeschichte, und entsprechend oft wechselt die Identität seiner Helden. Doch wie schon bei Virgil Widrichs Copy Shop (2001) ist es eine wahrlich aussergewöhnliche Herstellungstechnik, die an Fast Film als erstes verblüfft. Dessen Basis bilden nicht weniger als 65.000 Papierausdrucke der einzelnen Bilder seiner Ausgangssequenzen. Diese Paperprints wurden zu abertausenden Objekten gefaltet, wie etwa Eisenbahnwagons oder Flugzeugen, diese sodann zu komplexen Tableaus arrangiert, welche wiederum mittels eines simplen Digitalfotoapparats Bild für Bild aufgenommen und in den Computer transferiert wurden. Jeder einzelne Kader von Fast Film zeigt zumindest drei Bilder: den Hintergrund, das Vordergrundbild, sowie den Grenzbereich dazwischen. In einzelnen Passagen steigert sich das bis zu 30 Bildebenen. Die furiose Geschichte von Fast Film spielt sich nun auf den Oberflächen der Papierobjekte ab. Die Winkelzüge innerhalb des Geschehens sind dermaßen ausgefeilt, dass sich bei jedem Wiedersehen neue Details entdecken lassen. Was als Hommage an das Actionkino geplant war, erschließt in seiner Dichte dem Genre nun selbst neues Terrain. 14 Minuten währt diese tour de force quer durch die Filmgeschichte, von ihren stummen Anfängen bis zum Hollywoodkino der Gegenwart: ein Fast Film, wie er rasender kaum hätte geraten können. 

Festivals:

275 International Festivals - 36 Awards

 



My Homelife (Kurzfilm/short) A 1980, Super-8-mm, 6 min.
Gebratenes Fleisch (Kurzfilm/short) A 1980, Super-8-mm, 11 min.
Drei Mal Ulf (Kurzfilm/short) A 1980, Super-8-mm, 12 min.
Auch Farbe kann träumen (Kurzfilm/short, Zeichentrick/animation) A 1981, Super-8-mm, 12 min.
Monster in Salzburg (Kurzfilm/short, science fiction) A 1982, Super-8-mm, 12 min.
Vom Geist der Zeit (Langfilm/feature) A 1983-1985, Super-8-mm, 112 min.
tx-transform (Kurzfilm/short) Co-directed by Martin Reinhart A 1998, 35 mm Cinemascope, 5 min.
Heller als der Mond/Brighter than the Moon (Spielfilm/feature) Austria 2000, 35 mm, 88 min.
Copy Shop (Kurzfilm/short) A 2001, 35 mm, 12 min.
linksrechts (Kurzfilm/short) A/France 2001, DV-CAM,4 min
Fast Film (Kurzfilm/short) A /Lux 2003, 35 mm, 14 min





www.widrichfilm.com/fastfilm/


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