Und in der Mitte Plakat

Und in der Mitte, da sind wir

ein Film von Sebastian Brameshuber

DOKUMENTARFILM | 2014 | A | 91 min | Deutsch | DCP: 2k 1:2.39 cinemascope | 25b/sec

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  • Biographie

In Ebensee, einem kleinen Ort im ländlichen Österreich, scheinen die drei Teenager Ramona, Andreas und Michael auf etwas zu warten. Ein neues Einkaufszentrum wird gebaut, doch das geplante Shop-Angebot finden sie eher enttäuschend. Während das Eintreffen der Besucherbusse zur alljährlichen KZ-Gedenkfeier die Neugier, aber auch das Misstrauen der jungen Bewohner weckt, sind die Älteren überwiegend skeptisch. Man will sich von der dunklen Vergangenheit des Ortes distanzieren, von den finsteren Stollen, Relikten aus der Zeit des Nationalsozialismus, die vom Rand des Ortes aus als unheimliche schwarze Löcher den Dorffrieden bedrohen. In einem dieser Stollen ereignete sich während der KZ-Gedenkfeier 2009 eine rechtsextreme Störaktion durch ortsansässige Jugendliche. Regisseur Sebastian Brameshuber nahm den Vorfall zum Anlass, ein Jahr lang drei jugendliche aus dem Ort beim älter werden zu begleiten: von der Softgun zur Gitarre, von der Lederhose zu DocMartens, von der Schulbank ins Berufsleben. Mit nüchternem Blick und klaren Bildern zeichnet UND IN DER MITTE, DA SIND WIR ein unromantisches Portrait einer Generation, die zwischen Brauchtum und McDonald's, zwischen Vorgestern und Übermorgen versucht, ihren Weg zu finden. Ein intimes Stück Zeitgeschichte.

 



Regie: Sebastian BrameshuberDrehbuch: Sebastian BrameshuberKamera: Klemens HufnaglSchnitt: Sebastian Brameshuber, Elke Groen, Emily ArtmannTon: Hjalti Bager-Jonathansson, Marco ZinzProduktionsleitung: Marie Tappero
Produktion: Gabriele Kranzelbinder
Förderungen: Österreichisches Filminstitut, ORF-Film-Fernseh/Abkommen, FISA, Land Oberösterreich, Zukunftsfonds der Republik Österreich, Land Niederösterreich

Im Mai 2009 kam es in Ebensee, einem kleinen Ort im ländlichen Österreich, zu einer rechtsradikalen Störkaktion durch ortsansässige Jugendliche während der alljährlichen KZ-Gedenkfeier. Regisseur Sebastian Brameshuber nahm den Vorfall zum Anlass, um ein Jahr lang drei Jugendliche aus dem Ort beim älter werden zu begleiten: von der Softgun zur Gitarre, von der Lederhose zu DocMartens, von der Schulbank ins Berufsleben. Mit nüchternem Blick und klaren Bildern zeichnet UND IN DER MITTE, DA SIND WIR ein unromantisches Portrait einer Generation, die zwischen Brauchtum und McDonalds, zwischen Vorgestern und Übermorgen versucht, ihren Weg zu finden. Ein intimes Stück Zeitgeschichte.



In Ebensee, einem kleinen Ort im ländlichen Österreich, scheinen die drei Teenager Ramona, Andreas und Michael auf etwas zu warten. Ein neues Einkaufszentrum wird gebaut, doch das geplante Shop-Angebot finden sie eher enttäuschend. Während das Eintreffen der Besucherbusse zur alljährlichen KZ-Gedenkfeier die Neugier, aber auch das Misstrauen der jungen Bewohner weckt, sind die Älteren überwiegend skeptisch. Man will sich von der dunklen Vergangenheit des Ortes distanzieren, von den finsteren Stollen, Relikten aus der Zeit des Nationalsozialismus, die vom Rand des Ortes aus als unheimliche schwarze Löcher den Dorffrieden bedrohen. In einem dieser Stollen ereignete sich während der KZ-Gedenkfeier 2009 eine rechtsextreme Störaktion durch ortsansässige Jugendliche. Regisseur Sebastian Brameshuber nahm den Vorfall zum Anlass, ein Jahr lang drei jugendliche aus dem Ort beim älter werden zu begleiten: von der Softgun zur Gitarre, von der Lederhose zu DocMartens, von der Schulbank ins Berufsleben. Mit nüchternem Blick und klaren Bildern zeichnet UND IN DER MITTE, DA SIND WIR ein unromantisches Portrait einer Generation, die zwischen Brauchtum und McDonald's, zwischen Vorgestern und Übermorgen versucht, ihren Weg zu finden. Ein intimes Stück Zeitgeschichte.

 


Festivals:

Berlinale FORUM 2014

Diagonale 2014 



Sebastian Brameshuber wurde 1981 in Gmunden, Oberösterreich geboren. Er schloss 2011 sein Studium der Bühnen- und Filmgestaltung an der Universität für Angewandte Kunst in Wien ab und studiert zur Zeit am Le Fresnoy – Studio National des Arts Contemporains. Er lebt in Wien, Österreich und in Roubaix, Frankreich. 2004 begann er, gemeinsam mit dem österreichischen Künstler Thomas Draschan unter dem Psydonym Fordbrothers kurze experimentelle Videoarbeiten zu poduzieren, welche auf einer Vielzahl von internationalen Filmund Videofestivals sowie Ausstellungen gezeigt wurden. Mit PRESERVING CULTURAL TRADITIONS IN A PERIOD OF INSTABILITY  gelang dem Duo ein vielbeachteter Beitrag zum so genannten österreichischen Avantgarde-Film. Der Film wurde auf einer Vielzahl von Festivals gezeigt, darunter die Viennale, BFI London IFF, Hong Kong IFF, Max-Ophüls Festival, und New York Underground FF. Er erhielt den No Budget Award  im Rahmen des Shortfilmfestival Hamburg, 2005 und eine Honorable Mention  im Rahmen des Media City 11 Festival in Ontario, Canada. Sebastian Brameshubers erster Dokumentarfilm MUEZZIN  feierte seine Weltpremiere im Rahmen des Karlovy Vary IFF 2009 und wurde bei über 30 internationalen Filmfestivals gezeigt. 2010 erhielt der Film den Preis Best Documentary  des Medfilmfestivals in Rom. MUEZZIN  startete 2010 in Österreich im Kino und wurde später von vielen internationalen Fernsehstationen, unter anderem ARTE, NHK, ORF und Aljazeera ausgestrahlt. Sein zweiter Dokumentarfilm UND IN DER MITTE, DA SIND WIR feiert seine Weltpremiere im Forum der Berlinale’14.  

Filmografie 
Und in der Mitte, da sind wir | 2014 | 91 min. 
Muezzin | 2009 | 85 min. 
Mit dem Löffel zum Mund | 2011 | 35 min. looped  

in Zusammenarbeit mit Thomas Draschan: 
Everything’s gone green | 2007 | 4 min. 
Keynote | 2006 | 4 min. Bloodsample | 2005 | 4 min. 
Preserving Cultural Traditions in a Period of Instability | 2004 | 3 min.





www.indermitte-derfilm.com


© KGP Kranzelbinder Gabriele Production