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La Mémoire des Enfants

ein Film von Hannes Gellner & Thomas Draschan

DOKUMENTARFILM | 2007 | Österreich, Frankreich | 74 min | Farbe | HDV

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  • Biographie
"La mémoire des enfants" von Hannes Gellner und Thomas Draschan behandelt das Schicksal jüdischer Kinder unter dem Vichy-Regime und geht der Frage nach, wie es (menschlich, gesetzlich und administrativ) möglich war, dass zwischen 1942 und 1944 auf Initiative der französischen Behörden mehr als 11.400 jüdische Kinder aus Frankreich nach Auschwitz deportiert wurden. Serge und Beate Klarsfeld, Nazijäger, Historiker, Archivare und Aktivisten, präsentieren Materialien aus jahrzehntelanger Recherche, in denen minutiös jedes Einzelschicksal als historisches Faktum wie auch als menschliche Tragödie dokumentiert ist. Der Film führt die ”Klarsfeld-Methode” konsequent weiter: keine bloßen Opferzahlen, sondern greifbare Schicksale werden präzise dokumentiert. In ruhigen, klar fasslichen Bildern, welche das Erinnern stützen sollen, schildert der Film die historischen Abläufe und Zusammenhänge.

 

Überlebende, die damals selbst Kinder oder Jugendliche waren, erzählen erstmals von ihrer Verhaftung und Deportation. Ihre politische Analyse weist dabei mit großer Vehemenz auf die Verantwortung des Vichy-Regimes hin. Darüber hinaus erinnert Serge Klarsfeld daran, dass österreichische Nazis massiv an der Durchführung der "Endlösung" in Frankreich beteiligt gewesen sind.



Regie: Hannes Gellner & Thomas DraschanDrehbuch: Hannes Gellner, Thomas DraschanKamera: Hannes Gellner, Thomas DraschanSchnitt: Hannes Gellner, Thomas Draschan
Produktion: Draschan / Gellner
Förderungen: Oberösterreich Kultur, Stadt Wien

Weltvertrieb: Sixpack Film / www.sixpackfilm.com
Festivals:

Diagonale 2007

Crossing Europe Linz

Warsaw Jewish Motifs Filmfestival 

Jérusalem Jewish Film Festival 

Cork Film Festival 2008

 



Hannes Gellner

1969 in Wien geboren 1989-1992 Universität Wien: Theaterwissenschaft. 1992-1995 Hochschule für Angewandte Kunst Wien: Malerei bei Willy Kopf. 
1995-1998 Staatliche Hochschule für Bildende Künste Frankfurt: Filmstudium bei Peter Kubelka. 

Filmographie: 2007 La Mémoire des Enfants. gem. mit Thomas Draschan. 
Einzelschicksale jüdischer Kinder unter dem Vichy-Regime. 
Mit Serge und Beate Klarsfeld sowie fünf Shoah-Überlebenden. 2006 Freud im Bad. Gemeinsam mit Sebastian Brameshuber.
Auftragsfilm des österreichischen Kulturforums Budapest. 2006 Sweet Success 
Ein Warschauer Traditionsbetrieb in der Globalisierungsfalle. 
(Fertigstellung Dezember 2006) 2005 Télé Vérité Autriche. gem. mit Hubsi Kramar 
8-teilige Kurzfilm-Serie über die österreichische Geschichtslüge. 2000 Co-Preisträger für Innovativen Film bei der Diagonale, Graz 
für "Il faut y aller". 1998 Linz kocht auf. 
Ein kulinarischer Streifzug durch die Kulturhauptstadt Europas. 2000-2002 Filmlehrer im Centre des Amandiers. Paris. 1999-2002 Regisseur für die algerische Rundfunkanstalt BRTV, Cutter für den Lokalsender RosnyTV, beide in Paris. Zahlreiche Auftragsfilme in Frankreich: u.a. für die Tanzensembles Nawal Benabdallah, l'Autre Danse und Nakissa, die humanitären Hilfsorganisationen Les Petits Frères des Pauvres und Action Contre la Faim, die israelitische Cité d'Éducation Sinai, den algerischen Kabarettstar Fellag sowie den Konzertveranstalter Rachid Doufène. 1998-1999 Produktionssekretär der japanischen Firma ?Uéki et Associés" in Paris. 
Acquise von Fernsehprogrammen Bereich klassische Musik für das japanische Fernsehen NHK.

Thomas Draschan

1967 geb. in Linz, Österreich
1987 Matura
1987 Theaterwissenschaft & Publizistik, Universität Wien
1992 Filmstudium an der staatlichen Hochschule für bildende Künste Frankfurt a.M. bei Ken Jakobs, Peter Kubelka
1995 Studium an der Cooper Union N.Y. bei Robert Breer
1996/97 Zivildienst
1998 Meisterschüler der Klasse Film bei Peter Kubelka
2000 Geschäftsführer Hessisches Filmbüro
2002 Internationales Filmfestival Frankfurt


Organisation

1998 "Innenleben" Filmschau zur gleichnamigen Ausstellung im Städelmuseum seither regelmäßig Führungen im Städel
1998 "Andy Warhol" Vortrag Andy Warhol Symposium Museum Wolfsburg
1999 "L'Age d'Or" Filmschau anlässlich der Wiedereröffnung der Sammlung 19. & 20. Jhdt. Im Städelschen Kunstinstitut
1999 Filmreihe in der Ausstellungshalle Schulstrasse 1A, Frankfurt
2000 "Kompilationsrolle", Zusammenstellung und Restaurierung von Arbeiten von Absolventen der Klasse Peter Kubelka aus 22 Jahren, 6 abendfüllende Programme
2000 "How You Look at it" Filmschau zur gleichnamigen Ausstellung im Städelschen Kunstinstitut
2001 "Independent Film Show Naples 1st Edition", Studio Morra, Neapel
2002 "Independent Film Show Naples 2nd Edition", Studio Morra, Neapel


Filmographie:

2005 The influence of ocular light perception on metabolism in man and in animal, 16mm, 6min, colour, sound (mit Stella Friedrichs)
2004 Girls and Cars Remixed, musicvideo for The Josefs, 4min, colour, sound (The Ford Brothers)
2004 Heroes, video installation, 10min, colour, sound
2004 Preserving Cultural Traditions in a Period of Instability, 35mm, 3min, colour, sound (The Ford Brothers)
2004 Bloodsample, music video for Losoul, 4min, colour, sound (The Ford Brothers)
2004 Here Alone, music video for Bildmeister, 4min, colour, sound (The Ford Brothers)
2003 Encounter in Space, 16mm, 7,5 min, colour, sound
2003 To the Happy Few, 16mm, 4min, colour, sound
2002 Yes? Oui? Ja?, 16mm, 4min, colour, sound
2000 Metropolen des Leichtsinns, 16mm, 12min, colour, sound
1999 Italien, 16mm, 3min, colour, sound
1998 3 Filme, 16mm, 9min, colour, silent
1997 In Neapel (Nitsch), 16mm, 6min, colour, sound
1996 In Wien, 16mm, 3min, b/w, silent
1996 Franziska, 16mm, 5min, colour, silent
1995 N.Y. 1-4, S-8, 12min, colour, silent
1994 Ich II-X, S-8, 27min, colour, silent
1993 Bettina, S-8, 3min, colour, silent
1993 Ich I, S-8, 3min, colour, silent
1992 Schwimmen, S-8, 3min, colour, silent
1991 Eva, S-8, 3min, colour, silent
1991 Günter, S-8, 3min, colour, silent Awards: 2005 Melhor contribuicao a linguagem cinematografica, Recine Archive Film Festival 2005 Honourable Mention, mediacity 11
2004 Special Mention, Ann Arbor Film Festival 
2003 Hessischer Filmpreis, mit Stella Friedrichs
2003 Blue Award, THAW 03, Iowa City
2002 Griot Editorial Award for Excellence in the Art of Film Editing, Ann Arbour Film Festival
2001 Hessischer Filmpreis
1999 Honourable Mention, Diagonale Graz
1998 Honourable Mention, Ann Arbour Festival
1998 Sharon Cousin Founders Award, Onion City Film Festival, Chicago 
Distribution:

Canyon Cinema San Francisco
Light Cone Paris
LUX London
Canadian Filmmakers Distribution Center Toronto www.draschan.com






www.memoire-enfants.com/


© Hannes Gellner & Thomas Draschan, KGP Kranzelbinder Gabriele Production