Plakat Loos
Haus-Scheu-(2),-Wien_web.jpgHaus-Duschnitz,-Wien_web.jpgHaus-am-Michaelerplatz-web.jpg

Loos Ornamental

ein Film von Heinz Emigholz

DOKUMENTARFILM | 2008 | A,D | 72 min

  • Info
  • Besetzung & Crew
  • Über den Film
  • Trailer
  • Festivals & Preise
  • Downloads
  • Biographie
Architektur als Autobiografie: Der Film präsentiert siebenundzwanzig Bauwerke und Räume des österreichischen Architekten Adolf Loos (1870 - 1933) in der Chronologie ihrer Entstehung. Anzusehen und zu erfahren sind die Entfaltung der Loos'schen Raumvorstellungen, seines Materialverständnisses und die Entwicklung einer nahezu modularen Bauweise. Gedreht wurde in Wien, Niederösterreich, Paris und Tschechien. Der Film zeigt alle Gebäude in ihrem heutigen Zustand und ist so auch ein Dokument über das Schicksal der architektonischen Moderne. 


BERLINALE 2008 - Forum des Jungen Films

Regie: Heinz EmigholzKamera: Heinz EmigholzSchnitt: Heinz EmigholzProduktionsleitung: Alexander Glehr
Produktion: Gabriele Kranzelbinder, Alexander Dumreicher-Ivanceanu
Förderungen: Filmfonds Wien, Innovative Film Austria, ORF Film-/Fernsehabkommen, WDR / 3sat, Niederösterreich Kultur

Weltvertrieb: AUTLOOK Filmsales, welcome@autlookfilms.com

Innenarchitektur als Autobiographie - Adolf Loos (1870-1933)

Gegen den Strich: Material als Ornament. Dokumentiert werden die noch existierenden, von Adolf Loos gestalteten Innenräume.

Adolf Loos eilt der journalistische Ruf voraus, dass er Ornamente hassen würde. Die Missverständnisse liegen in dem begründet, was man jeweils unter Ornament versteht. Das Ornamentale im Sinne einer floralen Zieselierungen sind allerdings nicht seine Sache. Betritt man jedoch die von ihm gestalteten Innenräume, sieht man nichts als Ornamente, gebildet aus den Strukturen der natürlichen Materialien Holz, Stein, Metall und Stoff. Gegen den Strich gebürstet erscheinen die von ihm verwandten natürlichen Materialien in der Gesamtkomposition eines Raumes als Ornament. Und der gebaute Raum selbst bildet in seiner verschachtelten Struktur ein dreidimensionales Ornament. Der Film beschränkt sich in der Hauptsache auf die filmische Dokumentation der noch vorhandenen, von Adolf Loos gestalteten Innenräume und einiger Ladenfassaden. Die wenigen Außenansichten der Häuser dienen nur zur Markierung der jeweiligen Außenhaut vor Ort.

 



Architektur als Autobiografie: Der Film präsentiert siebenundzwanzig Bauwerke und Räume des österreichischen Architekten Adolf Loos (1870 - 1933) in der Chronologie ihrer Entstehung. Anzusehen und zu erfahren sind die Entfaltung der Loos'schen Raumvorstellungen, seines Materialverständnisses und die Entwicklung einer nahezu modularen Bauweise. Gedreht wurde in Wien, Niederösterreich, Paris und Tschechien. Der Film zeigt alle Gebäude in ihrem heutigen Zustand und ist so auch ein Dokument über das Schicksal der architektonischen Moderne. 
Festivals:
BERLINALE 2008 - Forum des Jungen Films



(Rechtsklick und "Speichern Als...")

Heinz Emigholz

Heinz Emigholz wurde 1948 in Achim bei Bremen geboren. Er ließ sich zunächst als Zeichner ausbilden, studierte anschließend in Hamburg.
Seit 1973 ist er in Deutschland und in den USA als freischaffender Filmemacher, bildender Künstler, Kameramann, Schauspieler, Autor, Publizist und Produzent tätig. Viele Ausstellungen, Retrospektiven, Vorträge und Publikationen. 1974 Beginn der enzyklopädischen Zeichenserie Die Basis des Make-Up. 1978 gründete er die Produktions-firma 
Pym Films. 1984 Beginn der Filmserie Photographie und jenseits. Seit 1993 hat er den Lehrstuhl für Experimentelle Filmgestaltung an der Universität der Künste Berlin inne. Publikationen u.a.: Krieg der Augen, Kreuz der Sinne, Seit Freud gesagt hat, der Künstler heile seine Neurose selbst, heilen die Künstler ihre Neurosen selbst, Normalsatz - Siebzehn Filme und Das schwarze Schamquadrat (alle vier Bücher im Verlag Martin Schmitz), Die Basis des Make-Up (I) und (II) ,Der Begnadete Meier und Kleine Enzyklopädie der Photographie (in Die Republik Nr. 68-71, 76-78, 89-91, 94-97).


Veröffentlichte Filme
1972-73 Schenec-Tady I (16 mm, s/w, 27 Minuten)
1973 Schenec-Tady II (16 mm, Farbe, 19 Minuten)
1973-74 Arrowplane (16 mm, Farbe, 23 Minuten)
1974 Tide (16 mm, s/w, 34 Minuten)
1972-75 Schenec-Tady III (16 mm, s/w, 20 Minuten)
1975-76 Hotel (16 mm, s/w, 27 Minuten) - Forum 1976
1976-77 Demon - Die Übersetzung von Stéphane Mallarmés
"Le Demon de l´Analogie" (16 mm, Farbe, 30 Minuten)
1978-81 Normalsatz (16 mm, Farbe, 105 Minuten)
1974-83 The Basis of Make-Up I (35 mm, Farbe, 20 Minuten)
1979-85 Die Basis des Make-Up (16 mm, Farbe, 84 Minuten)
1974-87 Die Wiese der Sachen (16 mm, Farbe, 88 Minuten)
1986-90 Der Zynische Körper (35 mm, Farbe, 89 Minuten)
1993-2000 Sullivans Banken (35 mm, Farbe, 38 Minuten)
1983-2000 The Basis of Make-Up II (35 mm, Farbe, 48 Minuten)
1995-2000 Maillarts Brücken (35 mm, Farbe, 24 Minuten)
1988-2001 Miscellanea I (35mm, s/w, 20 Minuten)
1988-2001 Miscellanea II (35 mm, Farbe, 19 Minuten)
2000-2003 
Goff in der Wueste (35mm, Farbe)

 
Sechzehn der Filme sind zwischen 1974 und 2003 auf den Filmfestspielen in Berlin gezeigt oder uraufgeführt worden, drei auf den Kurzfilmtagen in Oberhausen. Viele Filme oder Retrospektiven sind auch auf anderen internationalen Festivals (u.a. Brüssel, Cannes, Edinburgh, Hongkong, London, Los Angeles, Luzern, New York, Rotterdam, San Sebastian, Turin, Wien) und in vielen in- und ausländischen Kinos und Museen (u.a. im New Yorker Museum of Modern Art, dem Stedelijk Museum in Amsterdam und dem Kunstmuseum in Bern) aufgeführt worden. Alle Filme sind über öffentliche Verleihe ausleihbar. Zwölf Filme werden als Video-Kaufkassetten von der
Filmgalerie 451 vertrieben.


Weitere Filme der Serie Photographie und jenseits und die Spielfilme Second Nature - Die zweite Natur und Schwarzer Hafen befinden sich in der Herstellung oder in Vorbereitung.






www.pym.de/


© Amour Fou Filmproduktion, Heinz Emigholz Filmproduktion, KGP Kranzelbinder Gabriele Production